Deutsche Meisterschaften Bahn


1Nach der Hitzeschlacht von Ilsfeld machte ich einen kleinen Ausflug auf die Bahn.
Die Deutschen Meisterschaften in Berlin standen an.
Ohne einmal auf dem Bahnrad gesessen zu haben, war es schwer einzuschätzen, zu was ich in der Lage sein könnte.
Am Abend vor der Einerverfolgung absolvierte ich bloß die Vorbelastung auf dem Bahnrad.
Also peilten wir eine Zeit von 3:42 Minuten an …
Ich stand in der Startmaschine und die Sekunden tickten rückwärts s… irgendwie habe ich das ja schon vermisst.
2Ehrlich gesagt hatte ich den Start auch schon mal besser drauf gehabt … aber vielleicht hatte die Startmaschine auch eine leichte Zeitverzögerung. Auf jeden Fall drückte ich zu früh drauf und blieb hängen. Dementsprechend bescheiden ging die Verfolgung los.
Ich bin ja bekannt für meinen durchaus entspannten Anfahrtsstil in der Verfolgung … doch dieses Mal hatte ich es etwas zu sehr übertrieben.
Ich fuhr so langsam los, dass ich von Runde zu Runde immer schneller wurde. Aber es hat sich verdammt gut angefühlt … fast wie fliegen. Dieses Gefühl habe ich lange vermisst!
Am Ende erreichte ich eine Zeit von 3:39:5 Minuten und fuhr somit die zweitschnellste Quali-Zeit.
3Am Abend stand also das große Finale gegen Charlotte Becker, welche in der Quali noch sieben Zehntel schneller war, an.
Im Finale wollte ich die Sache auf jeden Fall etwas schneller angehen. Zumal meine Zeit aus der Quali aufgrund meiner, zugegeben, außergewöhnlichen, jedoch nicht unbedingt beabsichtigten, Renneinteilung, irgendwie nicht wirklich geschätzt wurde…oder habe ich Leuten damit wehgetan? Man weiß es nicht.
Im Finale zeigte ich, dass ich auch anders kann. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:37:5 Minuten wurde ich Deutsche Meisterin in der Einerverfolgung und bin damit ziemlich zufrieden.

Am nächsten Abend bestritten wir acht Mädels aus dem Kader eine kunterbunte Mannschaftsverfolgung außer Konkurrenz. Dafür, dass wir ohne Vorbereitung und einfach mal eben so fuhren, machen die Zeiten von 3:35 und 3:36 Minuten Lust auf den Winter.

Am Samstag stand noch das Punktefahren auf dem Programm. Ach ja … darüber verliere ich lieber nicht so viele Worte und gratuliere denen, dies besser können … Anna Knauer, Lotte Becker und Stephi Pohl 😉

 

 

 

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