{"id":371,"date":"2010-08-16T21:11:16","date_gmt":"2010-08-16T19:11:16","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/?p=371"},"modified":"2016-05-28T21:24:06","modified_gmt":"2016-05-28T19:24:06","slug":"meine-erste-wm","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/?p=371","title":{"rendered":"Meine erste WM"},"content":{"rendered":"<p>So, so, so, da bin ich also wieder im kalten\u00a0<strong>Deutschland<\/strong>.<\/p>\n<p>In\u00a0<strong>Italien<\/strong> bin ich um ein paar Blessuren, ein paar Erfahrungen, was internationale Wettk\u00e4mpfe angeht und gleich zwei Einteiler reicher geworden!<\/p>\n<p>Angefangen hat alles mit einem spa\u00dfigen Erlebnis in\u00a0<strong>M\u00fcnchen<\/strong> \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Abenteuer Luftfahrt<\/h3>\n<p>Unser (Sarah-Lena und ich) Flieger vom Typ A320 konnte in Frankfurt nicht abfliegen, weil er sonst in M\u00fcnchen wegen einer Gewitterfront nicht h\u00e4tte landen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als wir im\u00a0<strong>Flugzeug<\/strong> sa\u00dfen, aber leider noch nicht den Boden verlassen hatten, konnte man sich super \u00fcber das Englisch eines Stewards be\u00e4umeln: \u201eL\u00e4idies \u00e4\u00e4nd Dsch\u00e4ntelm\u00e4n, we, dse team of dsis flait, wut laik to apolodschai\u00df for dse (dschdschrrrdschdsch \u2026 dsch) \u2026 konsekuenzes, witsch grew aut of dsis delay for ju. (dschdschgrrrdsch \u2026 dsch grrr) \u2026 wail we ar waiting fot dse allauenz to start, we will bring ju sam drinks for refresching. (dschdsch \u2026 rgggdsc. schd grr \u2026)<\/p>\n<p>Na ja, als wir dann endlich starten konnten, hatten wir schon eine Versp\u00e4tung von 40 Minuten. In<strong>M\u00fcnchen<\/strong> hatten wir aber nur 35 Minuten zum Umsteigen. Wenn man jetzt schlau ist und im Kopf rechnet \u2013 oder man sich einen Taschenrechner zur Hilfe nimmt, hie\u00dfe das: Wir haben \u20135 Minuten Zeit zum Umsteigen, also gar n\u00fcscht!<\/p>\n<p>Tja, und so bekamen wir noch vor der Landung Bescheid, dass wir bereits umgebucht seien, auf einen Flug am n\u00e4chsten Morgen. Mir gingen sofort Bilder von Flugg\u00e4sten durch den Kopf, die auf einer Bank im Flughafen schlafen und auf ihren Flug warten. Aber wir mussten uns \u201enur\u201c an das Bodenpersonal wenden.<\/p>\n<p>Leider gibt es von diesem Bodenpersonal mehr als genug, sodass wir erst mal den richtigen Schalter suchen mussten, um N\u00e4heres zu erfahren.<\/p>\n<p>Endlich sa\u00dfen wir im Taxi und wurden nach Unterschlei\u00dfheim (oder war es \u00dcberschlei\u00dfheim?) bugsiert. Unser Gep\u00e4ck konnten wir nicht mitnehmen. Daf\u00fcr bekamen wir ein sexy survival kit von Lufthansa! Echt nett.<\/p>\n<h3>Dolce Vita in M\u00fcnchen<\/h3>\n<p>Das\u00a0<strong>Dolce Hotel M\u00fcnchen<\/strong>, wo wir \u00fcbernachten sollten, sah im Dunkeln ganz normal aus. Aber der erste Eindruck t\u00e4uschte! Da hatten wir doch Gl\u00fcck gehabt. Als wir endlich unser Zimmer beziehen konnten, war die ganze M\u00fcdigkeit erst mal verflogen und wir nutzten den ganzen Luxus so richtig aus!<\/p>\n<p>In der Riesendusche lie\u00dfen wir uns vom Riesenduschkopf beregnen, mit dem Wasserkocher in der Schublade kochten wir uns Tee und der Fernseher wurde den ganzen Abend voll ausgenutzt! Das Programm und der aufregende Tag sorgten aber daf\u00fcr, dass uns irgendwann die M\u00fcdigkeit packte und wir wie die Babies schlummerten \u2013 zumindest die ersten f\u00fcnf Minuten! Immer wenn ich mich bewegte, reagierte neben mir ein Bewegungsmelder, der ein L\u00e4mpchen anschaltete. Eigentlich nett gedacht, damit man sich nicht die Zehen an der Bettkante ramponiert, wenn man die Toilette besuchen m\u00f6chte, aber auch nicht richtig durchdacht!<\/p>\n<p>Naja, nach einer nicht so ganz erholsamen Nacht kam der Shuttleservice und holte \u201edie Lufthansa Leute\u201c (wir waren nicht die einzigen) ab und brachte uns zum Flughafen.<\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/pics\/Miekes_WM1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 20px;\" src=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/pics\/Miekes_WM1.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"101\" \/><\/a>Endlich auf nach Italien<\/h3>\n<p>Der Flug nach\u00a0<strong>Ancona<\/strong> klappte zwar problemlos, man h\u00e4tte sich auch \u00fcber das Englisch der Stewardessen be\u00e4umeln k\u00f6nnen, aber irgendwie war die Stimmung nicht sooo gel\u00f6st. Das lag sicherlich auch den unglaublich hochmotivierten, immer l\u00e4chelnden und \u00fcberaus mega-super-hyper-freundlichen Stewardessen, die nie eine Flappe zogen. (Falls jemand es noch nicht gemerkt hat\u2026das war IRONIE).<\/p>\n<p>In Ancona gelandet, fuhren wir vom Flugzeug aus unglaubliche f\u00fcnf Meter mit einem Bus \u00fcber den Flughafen, wobei das Besteigen der Bussen zehn Minuten dauerte \u2026<\/p>\n<p>Es ist \u00fcbrigens Dienstag!<\/p>\n<p>Am Flughafen wurden wir von Bundestrainer Thomas Liese abgeholt und wir fuhren gut eine Stunde bis zum Hotel. Dabei konnte man genauestens einen Italiener von einem Nicht-Italiener am Fahrstil unterscheiden.<\/p>\n<p>Unser Hotel lag mitten auf einem Berg in der Stadt\u00a0<strong>Ripatransone<\/strong>, ein richtig s\u00fc\u00dfes \u00d6rtchen mit der angeblich schmalsten Gasse Italiens (43 cm). Wir haben sie nie gefunden!<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen bezogen wir unser Zimmer \u2026 leider nicht so komfortabel wie das im Dolce Hotel.<\/p>\n<h3>Ab auf\u2019s Rad! Oder so \u00e4hnlich \u2026<\/h3>\n<p>Nachmittags ging es dann auch gleich aufs Rad. Berg runter, Berg rauf und wir waren in<strong>Acquaviva<\/strong>, dem Ort, in dem das Zeitfahren starten sollte.<br \/>\nWir fuhren auf unseren Zeitfahrr\u00e4dern die Strecke ab bis nach\u00a0<strong>Offida<\/strong>, dem Zielort.<\/p>\n<p>Dort erwischte uns dann auch gleich der erste italienische Regenschauer und ich konnte mich an keine einzige Kurve der Strecke erinnern, es gab einfach zu viele!!!<\/p>\n<p>Schnell hopsten wir ins Auto und der Herr Liese musste leider noch mal raus, um die R\u00e4der aufs Dach zu schnallen. Wir entschieden uns ins Tal zu fahren, wo es mehr oder weniger trocken war.<\/p>\n<h3>Regen-Programm<\/h3>\n<p>Unser Programm sah so aus:<\/p>\n<ul>\n<li>raus aus dem Auto auf die R\u00e4der und f\u00fcnf Kilometer EB &#8211; Regen.<\/li>\n<li>rein ins Auto, R\u00e4der aufs Dach, andere Richtung, bis es trocken war<\/li>\n<li>raus aus dem Auto, ab auf die R\u00e4der \u2013 Bremse fliegt ab &#8211; \u00a0Regen.<\/li>\n<li>Suche nach einem kleinen Bolzen, der die Bremse zusammenh\u00e4lt -zwecklos\u2026<\/li>\n<li>rein ins Auto, Rad auf\u2019s Dach, Sarah-Lena einsammeln, die unter einem Baum zusammengekauert auf besseres Wetter wartete \u2013\u00a0 zwecklos\u00a0 &#8211; Regen.<\/li>\n<li>Rad aufs Dach, andere Richtung, bis es trocken war<\/li>\n<li>raus aus dem Auto, wieder auf\u2019s Rad (ich auf mein Stra\u00dfenrad), wieder EB \u00fcber f\u00fcnf Kilometer &#8211; Regen.<\/li>\n<li>ab ins Auto, R\u00e4der auf\u2019s Dach, andere Richtung bis es trocken war<\/li>\n<li>raus aus dem Auto, ab auf\u2019s Rad, EB \u00fcber f\u00fcnf Kilometer &#8211; Regen.<\/li>\n<li>ab ins Auto, R\u00e4der aufs Dach und zur\u00fcck zum Hotel!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Hotel gab es nach dem Duschen dann eine Massage \u2026 sch\u00f6\u00f6\u00f6n!<br \/>\nDann ging es zum Abendessen und aufs Zimmer, wo man fr\u00fcher (ich) oder sp\u00e4ter (Sarah-Lena) einnickerte!<\/p>\n<p><em><a title=\"Meine erste WM: Teil 2\" href=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/?p=373\">Fortsetzung folgt \u2026<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, so, so, da bin ich also wieder im kalten\u00a0Deutschland. In\u00a0Italien bin ich um ein paar Blessuren, ein paar Erfahrungen, was internationale Wettk\u00e4mpfe angeht und gleich zwei Einteiler reicher geworden! Angefangen hat alles mit einem spa\u00dfigen Erlebnis in\u00a0M\u00fcnchen \u2026 &nbsp; Abenteuer Luftfahrt Unser (Sarah-Lena und ich) Flieger vom Typ A320 konnte in Frankfurt nicht abfliegen, weil er sonst in M\u00fcnchen <a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/?p=371\">weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[17,12,16],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/371"}],"collection":[{"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=371"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":821,"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/371\/revisions\/821"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}