{"id":2423,"date":"2013-12-19T18:11:13","date_gmt":"2013-12-19T17:11:13","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/?p=2423"},"modified":"2016-05-28T21:30:24","modified_gmt":"2016-05-28T19:30:24","slug":"weltcup-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/?p=2423","title":{"rendered":"Weltcup Mexiko"},"content":{"rendered":"<p>Mittlerweile bin ich schon wieder gut 1,5 Wochen zu Hause, frisch aus Mexiko \u2026 und auch schon wieder auf dem Sprung \u2026 morgen fahre ich zur Omniums DM nach Berlin.<\/p>\n<p>Aber erstmal zu Mexiko.<br \/>\nZur Vorbereitung des Weltcups flog ich f\u00fcr vier Trainingstage nach Wien. Dort trainierten wir auf der Bahn.<br \/>\nMit dabei waren dieses mal zwei junge K\u00fcken, Tatjana Paller und Gudrun Stock, zwei Fahrerinnen aus Bayern, die 2014 in die Frauenklasse aufsteigen werden. Au\u00dferdem, wie gewohnt, Stephanie Pohl und ich. Eigentlich war Lisa Fischer auch noch eingeplant, doch im Vorfeld des Lehrgangs erwischte sie eine fiese Krankheit. Keine Angst ihr ging es schnell wieder besser, aber hart zu trainieren h\u00e4tte sicher zu einer Fehlz\u00fcndung gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Tage in Wien waren durch den frischen Wind aus Bayern sehr \u2026 naja \u2026 erfrischend halt &#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/D1Y9438.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2428 alignright\" style=\"margin-left: 20px; margin-right: 0px;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/D1Y9438.jpg\" width=\"378\" height=\"252\" srcset=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/D1Y9438.jpg 900w, http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/D1Y9438-150x100.jpg 150w, http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/D1Y9438-400x266.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 378px) 100vw, 378px\" \/><\/a>Mit viel Elan und Motivation ging es dann nochmal kurz nach Hause, um vier Tage sp\u00e4ter die Reise nach Mexiko anzutreten.<br \/>\nMit diesem riesen Flieger, diesem Doppeldeckerding \u2026 lie\u00dfen sich die 12 Stunden Flug auch nicht besser ertragen.<br \/>\nUm m\u00f6glichst einem starken Jetlag vorzubeugen, machte ich die Nacht nach deutscher Zeit durch. Also war ich den ganzen Flug wach.<\/p>\n<p>Als wir endlich in Mexiko landeten hie\u00df es umchecken! Gep\u00e4ck abholen, einen Kilometer zum Busparkplatz laufen \u2026 wobei Laufen der falsche Ausdruck ist! Unsere Gep\u00e4ckbuggies durften wir nur f\u00fcr Luftlinie 10 Meter benutzen, danach wurden sie uns wieder abgenommen und wir mussten den ganzen Weg zum Bus, der unser Material \u00fcber Nacht nach Aguascalientes fuhr, mit den Rads\u00e4cken, -koffern und -kartons kriechen &#8230;<br \/>\nDiese Pilgerreise zum Bus und zur\u00fcck und nochmal hin und zur\u00fcck, beanspruchte so viel Zeit, dass wir zu sp\u00e4t zum Einchecken f\u00fcr den Anschlussflug nach Aguascalientes kamen.<br \/>\nTja und nun?! Eine halbe Nacht im Hilton war die Belohnung f\u00fcr unsere Schlepperei &#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag lief zum Gl\u00fcck alles reibungslos ab. Gegen Mittag trudelten wir im Hotel ein.<\/p>\n<p>Aguascalientes liegt in einer H\u00f6he von fast 2000 Metern \u00fcber dem Meeresspiegel. Diese H\u00f6he l\u00e4sst einen schnell fahren, doch auch schwer atmen!<br \/>\nDie Tage in Mexiko vor dem Wettkampf waren von Rumleetzerei, Training und t\u00e4glichen Ausfl\u00fcgen in die Mall nebenan gepr\u00e4gt. Das Jetlag lie\u00df uns immer fr\u00fch ins Bett fallen \u2026 und fr\u00fch wach sein.<\/p>\n<p>Die Mannschaftsverfolgung bestritten wir in neuer Besetzung \u2026 Tatjana auf vier, Stephanie auf drei, Gudrun auf zwei und ich als Anfahrerin.<br \/>\nAuf Tuuuuut fuhr ich also los \u2026 also nicht nur ich, die anderen nat\u00fcrlich auch! Erst lief allen nach Plan \u2026 doch hatte ich nicht erw\u00e4hnt, dass die jungen M\u00e4dels aus Bayern frischen Wind in die Mannschaft bringen?! Das dachte sich Tatjana wohl auch und wechstelte in einer Art und Weise, dass ich bei meiner n\u00e4chsten Abl\u00f6se, anstatt ans Ende des Vierers, an Position drei in die L\u00fccke fuhr. Somit war der Vierer zum Gl\u00fcck immer noch ein Vierer \u2026 aber halt in einer anderen Reihenfolge als geplant \u2026 frischer Wind halt ;).<\/p>\n<p>Tatjana fuhr dann noch eine ordentliche F\u00fchrung und ging dann raus. (Die Zeit wird beim Dritten gestoppt)<br \/>\nZu dritt fuhren wir das Ding also mit deutschem Rekord ins Ziel.<\/p>\n<p>Nach dem Wettkampf g\u00f6nnten wir uns erstmal einen Sprung in den Pool. Am Abend bestritt Stephi noch das Punktefahren, welches sie gewann, Herzlichen Gl\u00fcckwunsch nochmal!<br \/>\nDie letzten drei Tage verbrachten wir mit sch\u00f6nen Ausfahrten in die Natur, die Landschaft ist wirklich sehr beeindruckend f\u00fcr eine nach Aachen immigrierte Germanin aus dem Teutoburger Wald.<\/p>\n<p>Die Spannung stieg am Tag der Abreise \u2026 k\u00f6nnen alle nach Hause fliegen \u2026 oder \u2026 nicht ;D<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr diese Spannung:<br \/>\nEine normale Fluggesellschaft \u00fcberbucht ihre Fl\u00fcge zu 10 % \u2026 am Ende k\u00f6nnen aber, nach Abzug der Stornierungen, alle Flugg\u00e4ste an Bord. Eine Mexikanische Fluggesellschaft \u00fcberbucht ihre Fl\u00fcge einfach mal zu 40 % \u2026 jetzt kann man sich ja denken, worin das Problem bestand &#8230;<br \/>\nTja ein Gl\u00fcck, dass wir durchaus redegewandte Betreuer dabei hatten, die das dann schon f\u00fcr uns regelten.<br \/>\nDie Deutsche Auswahl konnte nach Mexiko City fliegen \u2026 weiter schreibe ich besser mal nicht ;-).<\/p>\n<p>Wir begannen schon, beim Gedanken an die bevorstehende Schlepperei, zu schwitzen \u2026 Da war es durchaus eine \u00dcberraschung, dass jemand vom Reiseb\u00fcro die gesamte Kofferschlepperbelegschaft des Mexikanischen Flughafens zusammengetrommelt hat, welche dann unsere Unmengen an Material zum Einchecken fuhr (die hatten n\u00e4mlich Sackkarren). Eine durchaus illustre Karavane zog durch die W\u00fcste des Mexiko Airports und hatte Spa\u00df dabei! Ich denke, an diesem Tag verdienten alle ein \u00fcppiges Trinkgeld &#8230;<\/p>\n<p>Tja, ab dem Zeitpunkt, an dem eingecheckt worden war, passierte nichts spannendes mehr.<br \/>\nDer R\u00fcckflug verging relativ schnell, wir flogen \u00fcber Nacht mexikanischer Zeit und konnten schlafen, schlie\u00dflich mussten wir jetzt nicht mehr zwingend gegen ein Jetlag ank\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Also ich werde jetzt mal packen \u2026 f\u00fcr die DM Omnium in Berlin \u2026 im Januar und Februar habe ich sicherlich wieder etwas zu berichten!<\/p>\n<p><em><strong>Teutoburger (oh du fr\u00f6hliche &#8230;) Wald &#8211; Aachen &#8211; D\u00fcsseldorf &#8211; Mallorca &#8211; Berlin &#8211; Frankfurt Oder &#8211; Berlin &#8211; Frankfurt a.Main &#8211; Mexiko &#8211; Frankfurt a.Main &#8211; Aachen &#8211; Berlin &#8211; Aachen &#8211; Frankfurt Oder &#8211; Berlin &#8211; Frankfurt a.Main &#8211; Kolumbien &#8211; Frankfurt a.Main &#8211; Teutburger Wald &#8211; PAAAUUUSEEEEEE<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Bis dahin ein besinnliches Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!<strong><br \/>\nEure Mieke<\/strong><em><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerweile bin ich schon wieder gut 1,5 Wochen zu Hause, frisch aus Mexiko \u2026 und auch schon wieder auf dem Sprung \u2026 morgen fahre ich zur Omniums DM nach Berlin. 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