{"id":2244,"date":"2013-04-14T12:56:22","date_gmt":"2013-04-14T10:56:22","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/?p=2244"},"modified":"2016-05-29T17:44:54","modified_gmt":"2016-05-29T15:44:54","slug":"energiewachttour-2013","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/?p=2244","title":{"rendered":"Energiewachttour 2013"},"content":{"rendered":"<p>Es geht wieder los, liebe Leute!<\/p>\n<p>Mit der Energiewachttour startete ich in meine Stra\u00dfensaison \u2026 und es lief gar nicht mal so schlecht.<br \/>\nNach eine gewisserma\u00dfen chaotischen Anreise kam ich letztendlich doch noch in Het Pagedal, einer Bungalowsiedlung, an \u2026 zwischenzeitig hatte ich die Hoffnung kurz aufgegeben, doch noch anzukommen. Aber bei mir scheinen An-und Abreise ja immer etwas anders und nicht ganz planm\u00e4\u00dfig abzulaufen.<\/p>\n<p>Die erste Etappe bestritt ich direkt auf meinem neuen Sch\u00e4tzelein, ein Apex Chase mit charakteristischen, elektrifizierenden Z\u00fcgen. Sch\u00f6nes Gef\u00e4hrt!<br \/>\nEs lief etwas durchwachsen, ich musste mich erst mal wieder an die Hektik im Feld gew\u00f6hnen. Die Beine waren aber erstaunlich gut und ich konnte auf der Windkante gut L\u00f6cher stopfen.<br \/>\nUngew\u00f6hnlich an der Etappe war auch das mehrmalige Stehenbleiben auf Grund von geschlossenen Schranken, ge\u00f6ffneten Br\u00fccken und Krankenwagen auf der Rennstrecke. Ich erinnere immer wieder gerne daran, dass ich einst ausgelacht wurde, als ich fragte, ob eine Streckenf\u00fchrung \u00fcber Bahnschienen verlaufe \u2026<\/p>\n<p>Die zweite Etappe lief schon besser f\u00fcr mich, ich beendete das Rennen in der zweiten Gruppe und konnte damit durchaus zufrieden sein.<br \/>\nViel spektakul\u00e4rer als unser Rennen, war das Rennen der Materialfahrzeuge. Als Materialwagen unsere Gruppe \u00fcberholten, sp\u00fcrte ich das, was ich im Januar in Qatar vermisste \u2026 einen Sandsturm!<br \/>\nDa die Str\u00e4\u00dfchen in Holland sehr schmal sind, blieb den Verr\u00fcckten nichts anderes \u00fcbrig, als mit Dauerhupe mit 100 km\/h \u00fcber den Acker zu brettern, dort Haken zu schlagen, um Schlagl\u00f6chern auszuweichen, und halb im Graben zu landen.<br \/>\nUns blieb nur \u00fcbrig zu hoffen, dass die Strecke geradeaus f\u00fchrte und direkt vor uns nichts und niemand war.<\/p>\n<p>Nun komme ich zu etwas sehr sch\u00f6nem, einer Disziplin im Radsport, welche im Franz\u00f6sischen \u201eContre la montre\u201c genannt wird. Im englischen \u201eIndividual Timetrial\u201c oder kurz \u201eTT\u201c. Und auf Deutsch, wie ich finde einen sehr unmalerischen Namen tr\u00e4gt, welcher die Finessen dieser Disziplin nicht ausreichend hervorhebt, sondern nur kurz und knapp den Ablauf dieses Wettstreits beschreibt.<br \/>\nDas Einzelzeitfahren!<br \/>\nDie Strecke kannte ich nur von einem Video \u2026 und auch die Vorbereitung war alles andere als optimal \u2026 aber ich habe bei dieser Rundfahrt in kurzer Zeit gelernt, einfach mal gelassen zu bleiben.<br \/>\nUnd drei Minuten vor dem Start hatte ich sogar einen Transponder am Rad, also wieso stressen, es sind doch noch ganze 180 Sekunden bis zum Start!<br \/>\nUnd dann lief\u2019s einfach. Meine Beine taten was sie tun sollten \u2026 ich musste quasi nur noch gucken, lenken, \u00fcberholen, atmen, gequ\u00e4lt schauen, sabbern, mich qu\u00e4len, atmen, sabbern, atmen, sabbern, mich qu\u00e4len, Druck-Zug, Druck-Zug, 1-2-3-4-5 \u2026 197-198-199, Druck-Zug, wo war ich?! 198-199 \u2026 bis zur 200 reichte meine Hirnleistung nicht mehr!<br \/>\nKomisch \u2026 wenn ich so intensiv \u00fcber diese Disziplin nachdenke, ist das Zeitfahren gar nicht mal sooo geil!<br \/>\nAlso lieber nicht immer so intensiv nachdenken:<br \/>\nMeine Beine taten also was sie tun sollten \u2026 ich musste quasi nur noch gucken, lenken, \u00fcberholen!<\/p>\n<div id=\"attachment_2247\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2247\" class=\" wp-image-2247  \" alt=\"_Y1I2148\" src=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Y1I2148.jpg\" width=\"800\" height=\"461\" srcset=\"http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Y1I2148.jpg 800w, http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Y1I2148-150x86.jpg 150w, http:\/\/xn--miekekrger-kcb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Y1I2148-400x230.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-2247\" class=\"wp-caption-text\">Mieke Contre la montre vor energiegeladener Kulisse bei der DM im Zeitfahren am 22.6.2012<\/p><\/div>\n<p>Etappe 3b war ein Stra\u00dfenrennen \u00fcber 6 Runden \u00e0 13 km. Start war um 17:30 Uhr am Tag des Zeitfahrens. Es war ja sooo kalt!!! Ich m\u00f6chte nicht in der Haut einer Sportlerin stecken, die zwei Kilometer vor dem Ziel noch in einen gro\u00dfen Graben st\u00fcrzte? Platschte? Versank? \u2026 Die Gute war dann wohl wach!<br \/>\nIn unserer Bungalowunterkunft wurde es langsam etwas leerer, Laura musste, nachdem sie im Einzelzeitfahren (mit Stra\u00dfenrad) aus der Karenzzeit gefallen ist, leider abreisen \u2026 so hatten wir jetzt 11 Betten f\u00fcr noch f\u00fcnf Sportlerinnen J.<\/p>\n<p>Die vierte Etappe (eigentlich die F\u00fcnfte) war sehr hart! Es war ja schon auf den anderen Etappen nicht gerade langsam \u2026 doch wenn man auf einer 33,5 Kilometer Runde ungef\u00e4hr nur 300 Meter R\u00fcckenwind hat, in einer Gruppe mit 30 Frauen f\u00e4hrt und h\u00f6chstens 10 Fahrerinnen in einen Kreisel passen \u2026 wei\u00df man, was \u201etypical Dutch\u201c bedeutet. Dazu kam auch noch, dass drei Runden nicht reichten \u2026 es mussten vier Runden (134 km) mit l\u00e4cherlichen 1,2 Kilometer R\u00fcckenwind sein.<br \/>\nKein Kommentar! \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Nach dieser Etappe hatte ich schon Bange vor dem n\u00e4chsten Tag, nochmal 100 km! Doch halt, es waren nur 99,9 km. Gott sei Dank keine dreistellige Zahl!<br \/>\nEntgegen meiner Bef\u00fcrchtungen verlief das Rennen eher wie eine gem\u00fctliche RTF als \u201etypical Dutch\u201c.<br \/>\nDas gelbe Trikot von Ellen van Dijk war save und es schien, als sei jede Fahrerin etwas m\u00fcde. Doch\u00a0 alle nur Menschen.<\/p>\n<p>Trotz zahlreicher kleiner Infekte im Vorfeld war die Energeiwachttour ein erfolgreicher Formtest. Ich kann jetzt gest\u00e4rkt in die Stra\u00dfensaison einsteigen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/energiewachttour.nl\">\u2192\u00a0Hier geht es zur Webseite der Rundfahrt mit allen Ergebnissen, vielen Bildern und Videos.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo.php?fbid=10151337637076524&amp;set=o.339597626076432&amp;type=1&amp;theater\">\u2192\u00a0Fotos vom Sturz in den Graben bei Sportfoto Photoagency\/Dick Soepenberg auf facebook<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht wieder los, liebe Leute! Mit der Energiewachttour startete ich in meine Stra\u00dfensaison \u2026 und es lief gar nicht mal so schlecht. Nach eine gewisserma\u00dfen chaotischen Anreise kam ich letztendlich doch noch in Het Pagedal, einer Bungalowsiedlung, an \u2026 zwischenzeitig hatte ich die Hoffnung kurz aufgegeben, doch noch anzukommen. 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